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Fest für acht Länder
Treue-Urkunden und Ausflug in die Lagune

Das 13. “Fest der Nationen” ist ein Preis, der von der Pro Loco Caorle, der Gemeinde Caorle, Ascom und PromoCaorle organsiert wird.
Die acht Länder, (Österreich, Deutschland, Schweiz, Niederlande, Belgien, Slowackei, Italien, Slowenien und die Tschechische Republik), deren Touristen seit Jahren in Caorle ihren Urlaub verbringen, wurden gefeiert.
Der Freitag 26. Juni war das Geschenk, das die Organisatoren ihren Gästen machten, darunter 8 russische Kinder, die bei verschiedenen Familien in Santa Margherita untergebracht sind. Mit dem Motorschiff “San Lunario” ging’s in die Lagune von Caorle, zum Strand von Brussa und nach Bibione Pineta zum Restaurant “Ai Casoni”.
Später, im Centro Civico, wurden 34 ausgewählten Gästen von Tourismus-Assessor Alessandro Borin eine Treue-Urkunde ausgehändigt.
Alle zusammen haben auf ein gutes Gelingen dieses Festes auch im nächsten Jahr angestossen.




Partnerschaft am Tisch mit Belluno
In der “Cusina de Belun” (Küche von Belluno) Jahrestreffen mit der Küche von Caorle

Nun wurde auch mit Belluno eine kulinarische Partnerschaft geschlossen. Nach dem Besuch einiger Köche aus Belluno im Oktober in Caorle haben nun die Köche des Vereins “Ristorazione Tipica Caorlotta” über 100 geladenen Gästen in “Cusina de Belun” die Köstlichkeiten unseres Meeres vorgestellt.
Den Anwesenden, u.a. die Vertreter von Behörden und Vereinen, wurde ein Menu vorgestellt, stark an unsere Fischereitradition angelehnt, insbesondere das Partnerschaftsgericht, bestehend aus Seebarschfilet in Kartoffelkruste mit einer Kernenbohnencreme (die berühmten Bohnen aus Lamon).
Ein gelungener Abend, der alte Freundschaften und kulturellen Austausch zwischen Menschen vom Meer und aus den Bergen wieder aufleben lässt.




Ruhig und sicher unter dem Sonnenschirm
Strände in Caorle

Die Strände von Caorle sind dafür bekannt: die Familien fühlen sich sicher und können ihren Urlaub dort sorglos verbringen.
Ruhe und Sicherheit haben sich im Laufe der Zeit in unserem Ort gefestigt und es besteht eine starke Zusammenarbeit zwischen Ordnungskräften und den verschiedenen Institutionen.
Sicherheit bedeutet Vieles zu beachten, z.B. einen immer besseren Rettungsdienst zu verlangen, Geräte und Apparate zur Verfügung zu stellen, die einen erstklassigen Gesundheitsdienst garantieren.
Ein weiterer Aspekt sind die vielen Dienstleistungen, die die Strandgenossenschaft anbietet (Material darüber direkt am Strand, in den Hotels oder bei den angeschlossenen Firmen).
Vermieden werden sollten alle Vorschläge seitens unbefugter Händler, Masseuren usw., die ihre Dienste am Strand anbieten. Derartige Leute sind oft eine ernste Gefahr für die Gesundheit, da sie Produkte anwenden, die keiner Kontrolle unterliegen. Es ist daher wichtig, solche Angebote auf keinen Fall zu nutzen und diese Leute beim Strandpersonal anzuzeigen.
So geniesst man den Strand von Caorle besser und sicherer!




Kleine Fischerei: Chronische Krise
Neue Normen für die Küstenfischerei

Der Allarmschrei der Kleinfischer in Caorle (30% der Fischereiflotte mit zirka 50 Fischern) wird immer lauter.
“Ab 1. Januar 2010”, erklärt Gianluigi Benatelli von der Fischereigenossenschaft Canalon, “müssten die Verlängerungen aufhören, die bisher die Fischerei mit Schleppnetzen und Harpunen innerhalb von 3 Meilen erlaubten. Wir befürchten, dass andere Formen zur Unterstützung dieser Fischerei gefunden werden, die die traditionale Kleinfischerei noch mehr benachteiligen werden. Wir wollen eine Gesprächsrunde um unsere Ansprüche geltend zu machen in einer Krisenzeit, die uns vernichten wird.”
Der Tintenfischfang in seinem besten Zeitraum hat sich dieses Jahr um 90% reduziert, sei es wegen der ungünsten Wetterlage, sei es wegen totaler Verarmung des Meeres.
“Wir sind nicht gegen die Schwerfischerei, wir, die Kleinfischer, wollen nur überleben. Mit den Mitteln der Region und der EU könnten Oasen zur Fisch-Wiederbevölkerung geschaffen werden und Reservegebiete für die selektive und gezielte Fischerei. Ansonsten wäre es besser, die Fischerei innerhalb 3 Meilen ganz zu verbieten.”



Illegaler Handel muss aufhören!
Touristikunternehmer wollen strenges Durchgreifen

Ordnungshüter und Touristen können gemeinsam gegen diese Plage kämpfen
Mit Beginn der Saison füllen sich unsere Strände, hauptsächlich an den Wochenenden, rechts und links der Livenza.
Damit beginnt auch wie jedes Jahr leider wieder der illegale Handel; zahlreiche fliegende Händler laufen die Strände, meistens ungestört, ab. Den meisten Badegästen sind die aufdringlichen Händler lästig, da sie als Ruhestörer empfunden werden.
Alles gibt es: von Massagen zweifelhaften Erfolgs bis zu falschen Markenbrillen, Modetaschen und Badetüchern, Tätowierungen und Zöpfchenflechten – alles wird angeboten.
Dieses Jahr wird das Problem noch akuter, da im Zentrum von Venedig starke Kontrollen stattfinden, während an den Stränden weniger kontrolliert wird, da hier die finanziellen Fonds gestrichen wurden. Allein in Caorle bei der Stadtpolizei wurden 14 Stellen gekürzt. Kommandant Armando Stefanutto versucht zu retten was zu retten ist, indem das vorhandene Personal flexibler eingesetzt wird, damit trotz allem die Strände kontrolliert werden können.
“Die Sache muss unter Kontrolle gehalten werden, trotz Reduzierung des Personals”, erklärt Kommandant Stefanutto, “wenn auch nicht aus der Welt zu schaffen.” Tatsache ist, dass 30 fliegende Händler an unseren Stränden eine reguläre Verkaufslizenz besitzen, die ihnen vor Jahren von den Behörden erteilt wurde, aufgrund eines Lochs in der Gesetzgebung. Ausser den Kontrollen am Strand sind auch die Ferienwohnungen und Appartements dieser Leute im Auge zu behalten, die oft überfüllt sind, obgleich ein regulärer Mietvertrag vorliegt.
Es muss jedoch auch eindringlich darauf hingewiesen werden, dass viel von den Touristen abhängt. Es ist völlig falsch wenn man denkt, dass durch Kauf einer Kleinigkeit jemanden geholfen wird und dass somit die Ausnützung von armen Leuten zurückgeht. Jedesmal wenn wir am Strand angesprochen werden sollten wir uns an eine Grundregel erinnern: “kein Kauf – keine Nachfrage – kein Angebot!”




WWF in der Region Abruzzo und in den Schulen
Freiwillige Helfer aus Caorle in L’Aquila und bei den Schülern

Auch die Feuerwehrmänner aus Caorle waren im Erdbebengebiet Abruzzo. Stefano Bon, Fabio Bravo, Alex Sorgon und Francesco Venudo waren mit dem Vizekomandanten aus Venedig, Cristiano Cusin im Mai im Erdbebengebiet. Dort halfen sie überall mit, wo es nötig war. Im Juni fuhren dann Berto Giovanni und Francesco Venudo nochmals nach L’Aquila und blieben 11 Tage dort.
Ausserdem öffnete die Feuerwehr Caorle ihre Türen in ihrem Sitz in Via Traghete damit alle die Möglichkeit haben, die Feuerwehr besser kennenzulernen. Als erste nahmen die Schüler diese Gelegenheit wahr. Einige Klassen der “Andrea Palladio”-Schule konnten so das Hauptquartier der Feuerwehr besichtigen und die Feuerwehrleute antworteten gerne auf alle Fragen ihrer kleinen Freunde. Einige durften sogar in den Notdienst-Hubschrauber einsteigen.




Ärztliche Versorgung für Touristen
Dr. Dario Zanon stellt ASSL10 Service vor

Pressekonferenz für Badeorte der Provinz Venezia mit der ASSL10 (Gesundheitswesen Region Veneto) - Strand-Distrikt.
In Caorle trafen sich die Verantwortlichen für Notfälle, für Berufe im Gesundheitswesen und Touristenmedizin um das Angebot an Dienstleistungen zu erklären.
Caorle wie Jesolo, Bibione, Eraclea und Cavallino kennen den Unterschied zwischen Winter und Sommer, wenn eine Einwohnerzahl von acht bis zehntausend auf einmal auf hundert bis zweihunderttausend anwächst.
Es werden angemessene Strukturen und Apparate benötigt, hauptsächlich jedoch gut ausgebildetes und motiviertes Personal sowie ein Dringlichkeitsprotokoll das vom Sonnenbrand bis zum Herzstillstand geht.
“Wir sind eine einmalige Organisation im Gesundheitswesen im Veneto”, sagt Dr. Diego Zanon. “Es handelt sich bei uns um ein komplexes Netz, das von der Notfallnummer 118 in Mestre koordiniert wird” fügte Dr. Vido hinzu, “wir werden z.B. für die Sommermonate einen zweiten Hubschrauber Leone-2 bekommen, zusätzlich zu dem bereits aktiven Telesoccorso Treviso.”
Gut organisiert ist auch der Erste-Hilfe-Dienst am Strand, was Sicherheit für unsere Touristen bedeutet.
Alle Fälle, auch einfache Krankheitssympthome, sollen prompt und effizient behandelt werden. “Der Tourist geht zur ambulanten Touristikmedizin wie zum Hausarzt. Wir wollen für alle da sein, dank auch eines Dolmetscherservice rund um die Uhr für meisten Sprachen.”
Sicher ist auch das neue Gebäude des Pronto Soccorso in Via dei Tropici ein Zeichen dafür, dass die Gesundheit und die Sicherheit unserer Touristen der Stadt Caorle am Herzen liegt.




Fussgängerzone am Abend in Viale Santa Margherita
Parkverbot und Abschleppung von 20.00 - 24.00 Uhr.

Ab 1. Juni bis 31. August wird der Verkehr in Via Luigi dal Moro, Piazza S.Antonio und Viale S.Margherita auch dieses Jahr wieder abends gesperrt.
Von 20 bis 24 Uhr darf dort auf beiden Seiten nicht geparkt werden, und die Autos, die sich um 20 Uhr noch dort befinden, werden abgeschleppt.
Die abgeschleppten Autos können bei den von der Gemeinde Caorle beauftragten Firmen gegen Bezahlung der Abschleppkosten wieder abgeholt werden. Die Firmen sind: Firma Vaccaro in Via Traghete (nach dem Friedhof) – Tel. 0421-88165 und Firma 4Ruote in Sansonessa- Tel. 335-8225570 – 335-7508164.
Nach fünf Jahren abendlicher Fussgängerzone gibt es noch keine effiziente Komunikation zwischen Gemeindeverwaltung und unvorsichtigen Autofahrern, oft auch Ausländer (mit Sprachschwierigkeiten), die unsere Bürokratensprache nicht verstehen und denen das Auto abgeschleppt wird nachdem sie einen regulären Parkschein in der blauen Zone bezahlt haben.
Es wäre sicher nützlich, wenn das Personal gegen 19.30 Uhr (bei Anbringung der Absperrung) einen Zettel am Scheibenwischer anbringen würde auf dem ersichtlich ist, dass innerhalb der nächsten halben Stunde das Parkverbot mit Abschleppung der geparkten Autos beginnt.
Das nächste Problem ist die fehlende Information, wo das abgeschleppte Auto abgeholt werden kann. Dabei würde ein Flugblatt (zusammen mit dem oben aufgeführten Zettel) reichen, oder Informationen bei den Parkscheinautomaten, eventuell auch die Telefonnummer eines Taxis, da die oben angegebenen Firmen ein paar Kilometer weit entfernt sind.




Zukünftige Köche in Caorle
In Caorle zu einem Praktikum in Hotels und Restaurants

Auch dieses Jahr ist wieder eine Gruppe von Schülern aus Berlin nach Caorle gekommen um hier ein Praktikum im Hotelbereich zu absolvieren.
Es sind 24 junge Leute im Alter zwischen 18 und 23 Jahren zusammen mit drei Lehrern, die von der ABU Berlin kommen, eine Berufsschule, die der italienischen Berufsschule entspricht.
Diese Schule arbeitet seit drei Jahren mit der Schule Lepido Rocco und der Hotelfachschule “Giovanni XXIII” in Caorle zusammen und gehört zum Internationalen Verein Connect Aisbl in Brüssel in Vertretung der Region Veneto. Dazu gehören 23 Partner in 13 EU-Ländern und die Lepido Rocco hat die nächsten drei Jahre den Vorsitz.
Die Schüler konnten sich in Caorle eine Woche lang mit der italienischen Sprache sowie der lokalen Geschichte und Geografie vertraut machen. Dann wurden sie in einigen Betrieben des Hotel-und Gaststättengewerbes aufgenommen um dort ihr gelerntes Wissen in der Praxis anzuwenden. Allen herzlichen Dank seitens der Organisation.




Zukünftige Köche in Caorle
In Caorle zu einem Praktikum in Hotels und Restaurants

Auch dieses Jahr ist wieder eine Gruppe von Schülern aus Berlin nach Caorle gekommen um hier ein Praktikum im Hotelbereich zu absolvieren.
Es sind 24 junge Leute im Alter zwischen 18 und 23 Jahren zusammen mit drei Lehrern, die von der ABU Berlin kommen, eine Berufsschule, die der italienischen Berufsschule entspricht.
Diese Schule arbeitet seit drei Jahren mit der Schule Lepido Rocco und der Hotelfachschule “Giovanni XXIII” in Caorle zusammen und gehört zum Internationalen Verein Connect Aisbl in Brüssel in Vertretung der Region Veneto. Dazu gehören 23 Partner in 13 EU-Ländern und die Lepido Rocco hat die nächsten drei Jahre den Vorsitz.
Die Schüler konnten sich in Caorle eine Woche lang mit der italienischen Sprache sowie der lokalen Geschichte und Geografie vertraut machen. Dann wurden sie in einigen Betrieben des Hotel-und Gaststättengewerbes aufgenommen um dort ihr gelerntes Wissen in der Praxis anzuwenden. Allen herzlichen Dank seitens der Organisation.




Events & Veranstaltungen
Die Termine der nächsten drei Monate im Veneto und anderswo …

Villen und Paläste von Palladio zum Kennenlernen
Mit der Card für die Provinzen Treviso, Vicenza und Padova bis zum 1.November
Vor einigen Wochen wurde eine neue und interessante kulturelle Initiative der Villa-Emo-Fondation, die zur Banca di Credito Cooperativo del Trevigiano gehört, vorgestellt. U.a. möchte auf die PALLADIO-CARD hingewiesen werden, um die Meisterwerke von Andrea Palladio anlässlich seines 500-jährigen Geburtstags (1508 – 2008) kennenzulernen. Weiteres gibt es unter www.villaemo.org
Die Palladio-Card gibt es bis 1. November 2009, kostet 10 Euro und gilt 10 Tage. Folgende Villen und Paläste können damit besucht werden: Villa BADOER in Fratta Polesine (Rovigo) – Palazzo BARBARANA in Vicenza –Villa CONTARINI in Piazzola sul Brenta (Padova) – Villa EMO in Fanzolo di Vedelago (Treviso) - Villa GODI MALINVERNI in Lugo (Vicenza) – Villa POIANA in Poiana Maggiore (Vicenza.
Folgende Villen können mit reduziertem Eintrittspreis besucht werden: Teatro Olimpico in Vicenza – Palazzo Chiericati, Museo Civico Pinacoteca in Vicenza – Villa Caldogno in Caldogno (Vicenza) – Villa Maser in Maser (Treviso) – Villa Pisani Sonetti in Bagnolo (Vicenza) – Palazzo Valmarana Braga (Vicenza) – Museo Naturalistico Archeologico in Vicenza – Museo del Risorgimento e della Resistenza in Vicenza – Gallerie di Palazzo Leoni Montanari (Vicenza) – Museo Diocesano in Vicenza.
Weiteres über Andrea Palladio unter www.andreapalladio500.it/




Alessandro Taverna Publikumsliebling in London
Wieder ein Triumph für den jungen Pianisten aus Caorle – zweiter beim Weltwettbewerb

Alessandro Taverna konnte ein absolut exzellentes Resultat beim “London International Music Competition” erlangen – er wurde Zweitbester. Und dies auf Weltniveau.
Das London International Music Competition ist die wichtigste Meisterschaft, mit Sitz in London und hat als Patron Carl von England, Prinz von Galles.
Von 150 Konkurrenten aus aller Welt (Russland, Korea, China, Israel, Vereinigte Staaten, Belgien, Ucraine usw.), alles vielversprechende und talentierte Künstler, blieben nach zwei Auswahlen noch 24. Nach weiteren zwei Auswahlen blieben noch 9, und bei den letzten, sehr strengen Ausscheidungen blieben drei Finalisten.
Ohne grosses Naturtalent und enormen Anstrengungen kann ein derartiges Niveau nicht erreicht werden, nur mit tagtäglichem Einsatz, Stunde für Stunde nur der Musik gewidmet, und dies jahrelang. Und nun in der Royal Festival Hall, begleitet vom London Philarmonic Orchester, der Erfolg.
Die Stadt Caorle feierte Alessandro Taverna am 16. Juni, stolz auf diesen hochtalentierten jungen Mann.




Unsere Strände sind bereit für den Sommer
Viel Neues für die Badesaison 2009

Vier schwimmende Plattformen am Ponentestrand, eine neue Oase am Levantestrand
Der Verwaltungsrat der Strandgenossenschaft Caorle, der am 20. März wieder gewählt wurde, ernannte Giampiero Berardo wieder zum Präsidenten. So konnte er sofort neue Initiativen ergreifen, die er nun für uns zusammengefasst hat.
“Wegen des grossen Erfolgs werden für die kommende Saison die schwimmenden Plattformen am Ponentestrand vervierfacht (am Levantestrand können sie wegen dem flachen Wasser nicht eingesetzt werden). Dort gibt es nun mehr Grünzonen mit einer neuen Oase in der Höhe von Via Piemonte.
An allen Stränden wird mehr Babysitter-Service angeboten werden, von Montag bis Freitag, Vor- und Nachmittags, sowie eine Mascotte, zwei Stunden am Vormittag und zwei am Nachmittag. Es wird vier Plätze dazu geben, mit besseren Sonnenschirmen, bei den Erste-Hilfe-Stationen, bei Piazzale Marco Polo und bei Piazzale Belvedere.
Im Juli und im August gibt es wieder das Programm “Marino Moscardino” mit seiner Aufforderung zum Müll-Trennen, in Zusammenarbeit mit ASVO und Gemeindeverwaltung.
Der Servicedienst für unsere Gäste bietet dieses Jahr ausser den zwei Erste-Hilfe-Stationen auch einen motorisierten Krankenwärter vor für schnelle Eingriffe, ausgerüstet mit Herz-Defibrillator. Ausserdem wird es anstatt der sieben nun vierzehn Rollstühle zur Beförderung von Behinderten vom Strand zum Meer geben. Auch mehr Spiele für Animation am Strand sind vorgesehen – insgesamt ein schönerer und besser ausgestatteter Strand.”
Es gibt jedoch auch organisatorische und finanzielle Aspekte, hauptsächlich wegen der notwendigen Arbeiten nach den vom Sturm und den Wellen verursachten Schäden am Strand im vergangenen Winter. “Dies hat viel gekostet, und musste von der Strandgenossenschaft getragen werden, wie auch die Strandsäuberung zu Ostern und an Stellen, wo der Strand nicht verpachtet ist, wie z.B. in Falconeria.”
Caorle bekommt leider keine öffentlichen Gelder von der Region für aussergewöhnliche Eingriffe, wie z.B. Jesolo, Bibione oder Chioggia.





In Abruzzo auch Freiwillige aus Caorle
Unser Zivilschutz hilft der vom Erdbeben betroffenen Bevölkerung

“Es ist nicht so wie das im Fernsehen gebracht wird”. Das waren die Worte, mit denen die drei ersten Freiwilligen des Zivilschutzes Caorle ihren Bericht begonnen haben. Sie waren am 7. April losgefahren um in Abruzzo zu helfen, wo das Erdbeben schlimmen Schaden angerichtet hat, das auch das ganze Land, zumindest moralisch, betroffen hat.
Antonio Morbiolo, Marco Schievan und Sergio Canzoneri sind sofort dem Aufruf des Ministers gefolgt um ihre Unterstützung und ihre Arbeit dem nationalen Zivilschutz zukommen zu lassen. Nach der ersten, langen Hilfswoche wurden sie durch andere vier Freiwillige Helfer aus Caorle abgelöst: Roberto Bottari, Enzo Cerchier, Gianluca David und Giorgio Zottis.
“Was wir dort vorgefunden haben kann in zwei Wörtern ausgedrückt werden: Nichts und Verzweiflung! Richtige Geisterstädte, wo Leute herumirrten und Familienangehörige suchten oder irgend etwas, das noch zu retten war. Die schlimmsten Situationen fanden wir in den kleineren Orten rings um L’Aquila, die von wenigen Leuten bewohnt waren, meistens alte Leute, Landwirte, Schäfer und kleinere Viehzüchter. Trotz der Verzweiflung fanden wir dort grosse Dankbarkeit.” Soweit der Bericht unserer Freiwilligen denen man den Schrecken ansah.
Ihre Aufgabe war es, Zelte in der Gegend um San Felice d’Ocre aufzustellen, mehr als 130 Zelte für insgesamt 40.000 Obdachlose. Trotzdem mussten Viele noch im Auto schlafen. Einige wollen sich nicht zu weit von ihren Häusern entfernen, auch wegen Plünderungen, die wohl keine Situation ersparen.
Mehr als Worte zeigen die vielen Fotos, die am 18. und 19. April in San Stino di Livenza auf Maxi-Bildschirmen gezeigt worden sind. Allen Freiwilligen des Zivilschutzes ist es ein Anliegen, auch in Caorle eine Foto-Ausstellung organisieren zu können. Diese schreckliche Wirklichkeit muss gezeigt werden, bis der Wiederaufbau der einzelnen Häuser und den gesamten Gemeinden abgeschlossen sein wird.




Luca Vigani Top Over 40
Tennisspieler aus Caorle Weltbester in seiner Kategorie

Mit 42 konnte er den Gipfel im Tennis in der Kategorie Over 40 erreichen. Seine Karriere begann als Kind auf den Tennisplätzen im Villaggio Orologio unter der Obhut von Tennislehrer Ivano Drigo. Bald wird er Italienischer Meister in der Klasse Under 14. Mit Drigo trainiert Luca im Winter in Portogruaro und im Sommer in Caorle. Er kommt dann nach Bologna, ins Föderative Technische Zentrum für eineinhalb Jahre, wo er in Klasse B eingestuft wird. Diese Einstufung behält er bis heute.
In all den Jahren seiner Karriere nahm er an allen wichtigen Turnieren der Klasse B teil, in Italien und im Ausland. Seine Spielgegner waren u.a. Stefan Edberg, der Spanier Oresar sowie die Italiener Omar Camporese, Renzo Furlan, Paolo Canè und viele andere.
Er spielte im Tennisclub Mestre, im TC Treviso, im TC Bozen und nun im TC Vittorio Veneto. Weltbester Over 40 wurde er im Dezember 2008 bei der Weltmeisterschaft in der Türkei im Rahmen des ITF (International Tennis Federation).
In letzter Zeit nahm Luca an den Weltmeisterschaften in Palma di Majorca teil, sowohl im Einzel wie auch im Team.
Wir alle wünschen Luca, dass er diesen tollen Preis auch 2009 erreichen kann.





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